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Herr Lehmann

myblog.de/herrlehmann
ein experiment, was man so alles mit webblogs anstellen kann, wie weit man ein pseudonym strecken kann und wie lange einem die Missachtung der groß- und kleinschreibung im internet durchgeht.
alles in allem... ENDE
3.2.06 13:19


Schülerrat

Ja!
Die Überschrift lässt böses ahnen...
Selten war ich in letzter Zeit am bloggen, noch seltener habe ich über meinen schulischen Werdegang geschrieben.
DAS wird JETZT nachgeholt.

Erstmal ein kurzer überblick:

Die ersten 4 Jahre ging ich auf die WAldorschule, Gott, bin ich froh da weg zu sein. Vier Jahre voller Stress mit der Klassenlehrerin, vier Jahre voll von niedergeschlagenen Revolutionsveruchen und nach diesen vier Jahren bin ich schließlich auf die gute, alte Regelschle gewechselt, um genauer zu sein aufs Karl-Friedrich-Gymnasium in Mannem, versteht sich.

Meine Geschichte beginnt in der vierten Klasse:
Ein junger, ambitionierter Journalist gründet seine erste Klassenzeitung. Unter der Schülerschaft ist diese Idee ein voller Erfolg und am gleichen Tag des Erscheinens der ersten Ausgabe flatterten auch schon die ersten Bewerbungen als Mitarbeiter Herrn Lehmann dienen zu dürfen ins Haus.
Die Lehrerschaft hingegen war weniger entzückt und wie so oft wurde meine Mutter beim Mittagessen in der Mensa von besagter Klassenlehrerin angesprochen, was ich jedoch erst Jahre später erfahren sollte.
Der visionären Redaktion standen die Schikanen der Tyrannin (=Klassenlehrerin)jedoch bis zum Hals.
Schlußendlich entschloss man sich auf eigene Faust eine Klassensprecherwahl abzuhalten.

Also ging die zweite Ausgabe des sehr beliebten Magazins mit vergrößerter Redaktion und einer revolutionären Idee an die Öffentlichkeit.

Die glamouröse, aber kurze Laufbahn eines kleinen Chefredakteurs und einer großen Vision endete mit der Beschneidung der Grundrechte des Menschen.
Presse- und Meinungsfreiheit wurden von der Tyranninen rigoros missachtet, die Zeitung geschlossen und die Wahlen abgesagt.

Das war der erste Schritt von Herrn Lehmann in Richtung SMV.

Angekommen an der neuen Schule machte sich sehr bald neuer Mut breit, der die Hoffnung auf einen Eintritt in den Schülerrat und der damit verbundenen Erfüllung aller revolutionörer Gedanken schürte.
Leider wurde dieses Vorhaben von der Klassengemeinschaft gestoppt.

Jedoch konnte Herr Lehmann schließlich, nach etlichen Jahren doch noch in den Schülerrat einziehen, als Stellvertretender Klassensprecher.
Unter dem Motto "Ich sorge für den Spaß" konnte er im zweiten Durchgang die Wahl für sich entscheiden.
Frischen Mutes und voller Tatendrang besuchte man die erste Schülerratssitzung des neuen Jahrs, dann war es erstmal vorbei mit Tatendrang, die erste Sitzung beschäftigte sich hauptsächlich mit der Wiederwahl des Vorstandes.
Dennoch schimmerte ein Funke Hoffnung am Horizont in Form eines "SMV-Seminars im CVJM-Waldheim Heidelberg"
Auf besagtem Seminar entpuppte sich die SMV jedoch als dekadente Truppe, die sich bei fröhlichem beisammensitzen, kekseknabbernd mit "Unterstufenfasching" und ähnlichem auseinandersetzte und keinerlei revolutionäres Gedankengut zu Tage brachte.

Es war enttäuschend, desillusioniert und am Boden zerstört ergab sich Herr Lehmann ersteinmal in sein Schicksal, organisierte Klassenfahrten und "Adventscafes".

Heute ist es jedoch damit vorbei!!!

Weil Herr Lehmann schlussendlich doch noch erkannt hat, dass der Schülerrat voller arschkriechender Streber ist, die es nicht wagen würden in ernster Sache dem Rektor die Stirn zu bieten.
Klar wurde das ganze mit der Erkenntniss, dass ein Antrag auf eine Änderung der Hausordnung zu gunsten fauler Schüler wohl nie Gehör im Schülerrat gefunden hätte.

Tja, und was bleibt zu sagen?
Herr Lehmann ist absolut aller revolutionärer Hoffnungen auf die SMV, die er immer als Bollwerk gegen die Tyrannei der Lehrkörpers sah, beraubt und spielt mit dem Gedanken an eine Flugblattaktion oder gar der gründung einer neuen Schülerzeitung, was fehlt sind nur der Anstoss und die nötige revolutionäre Kreativität.
2.2.06 17:31


Herr Lehman ist krank

herr lehmann ist krank, um nicht zu sagen totkrank. und das wo ich doch zwischen weihnachten und neujahr snowboarden gehen wollte!!! muss wieder gesund werden, muss wieder gesund werden!!!
was er hat?
mh.... schwer zu sagen, kopfschmerzen mal auf jeden fall... und dann halsschmerzen mit schleimigem husten. man kennt das ja, wenn man das gefühl hat man würde gleich zwei liter rotz aus dem hals husten.
nein, es ist kein schlimmer husten, kein schrecklicher, grausamer, der einem zusetzt, kein staubtrockener bei dessen ton einem der ganze körper zusammen fährt. kein husten der einem das gefühl gibt noch wochen flach zulegen.
nein, es ist vielmehr die art husten, bei denen es scheint sie wollten einem sagen, dass man nicht mehr lange warten muss bis man wieder gesund hust.
über überlkeit kann ich auch nicht klagen, aber über appettitlosigkeit, was das schlimmste an der sache ist. keinen appettit aber einen mordshunger!!!
soll ich mir ne portion spaghetti mit tomatensoße machen, eine pizza, maultaschen??? bruzeln, kochen, backen, blabla???
NEIN!!!! ich will nichts!!! hast aber hunger? jaa... dann is!!! NEIN!!!
argh!!! so geht das dann die ganze zeit.
morgens, wenn man gerade noch im halbschlaf dahin dämmert, morgens, wenn man frierend auf dem viel zu kalten klo sitzt.
mittlerweile am spätnachmittag, als man das zweite mal aufwacht und sich wundert: "ich hab geschlafen?"
in der halben stunde, in der man sämtliche küchenschränke nach apettit anregendem durchsucht, aber nichts findet.
gegen viertel nach vier, während man diese zeilen schreibt und überlegt, wann man stirbt und ob es sich lohnt ein testament aufzusetzten.
22.12.05 16:17


weihnachten

hahha guckt euch DAS an!!!!
14.12.05 13:27


Pardon, aber Frau Merkel (und der Politiker im allgemeinen) scheint mir ein wenig sympathisch zu werden*grins*
1.12.05 16:07


buchtip:

gefunden bei Comicgate :


In "Das Komplott" geht der große Comicvisionär Will Eisner den so genannten "Protokolle der Weisen von Zion" auf den Grund. Diese Protokolle sollen angeblich die Verschwörung der Juden zur Erlangung der Weltherrschaft beweisen. Sie sind seit 100 Jahren im Umlauf, und obwohl sie immer wieder als Fälschung entlarvt wurden, nicht totzukriegen.

Die ist die letzte Graphic Novel von Will Eisner, er verstarb 87-jährig im Januar dieses Jahres. Die Thematik war ihm ein besonderes Anliegen. Auf 152 Seiten zeigt Eisner ausführlich, wie die Protokolle entstanden sind und wie sie bis heute Einfluss ausüben.

Ihren Ursprung haben sie in einem Auftrag von russischen Aristokraten, die einen "Beweis" für -angebliche - ehrgeizige jüdischen Pläne, die Welt zu erobern, benötigten. Zar Nikolaus II. wollte Russland modernisieren und sich dem Westen öffnen. Darunter hätte aber der Einfluss des Adels empfindlich gelitten. Mit den Protokollen, die 1905 erstmals veröffentlicht wurden,
konnte man den antisemitischen Zaren leicht davon überzeugen, dass er damit den Juden Tür und Tor öffnen würde, und er nahm Abstand von seinen Ideen.

Danach verbreiteten sich die Protokolle rasend schnell und erschienen in diversen anderen Sprachen.

1921 wurde in der Times das erste Mal der Beweis geliefert, dass die Protokolle keine Mitschrift eines Treffens von jüdischen Verschwörern war, sondern eine umgeschriebene Kopie des Büchleins "Gespräche in der Unterwelt zwischen Machiavelli und Montesquieu" von Maurice Joly. Dieses hat allerdings nicht die Juden zum Thema, sondern ist eine indirekte Kritikschrift an dem damaligen (1864) französischen Kaiser Napoleon III.
Der Fälscher und Autor der Protokolle, Matwej Golowinski, hatte damals das komplette Buch Jolys als Vorlage genommen und einfach Ausdrücke und Gesellschaftszustände Russland und der "Bedrohung durch die Juden" angepasst.

Nach diesem eindeutigen Beleg, so sollte man denken, hätten sich "Die Protokolle der Weisen von Zion" erledigt. Doch weit gefehlt. Als ob es nie die zahlreichen Beweise der offensichtlichen Fälschung gegeben hätte, wurden sie weiter verbreitet und gelesen - und zwar bis in die heutige Zeit hinein. Gerne werden sie von Regierungen ausgegeben und immer noch in der arabischen, asiatischen und europäischen Welt verlegt, wie Will Eisner in seinem Vorwort erläutert.

Und Umberto Eco ist in seiner Einführung der Ansicht, dass "trotz dieses mutigen Comics [...] die Geschichte der Protokolle alles andere als vorüber ist". Nachdem man Das Komplott gelesen hat, muss man ihm als Leser zögernd zustimmen. Es ist einem zwar völlig unverständlich, wie eine so offensichtliche Lüge immer noch als Wahrheit durchgehen kann.Dass sie es aber immer noch tut, auch das zeigt Eisner.


Das Komplott ist im wahrsten Sinne des Wortes eine bebilderte Geschichte, eine Graphic Novel. Die Zeichnungen sind nicht um ihretwillen da, sondern transportieren primär den Inhalt. So gibt es nicht viel Hintergrund, es wird sich auf die agierenden Personen konzentriert. Zwischendurch sind auch immer wieder erzählende oder erläuternde Textpassagen eingestreut. Zumindest bei mir funktioniert das Prinzip sehr gut, ich bin mir sicher, dass ich mir so mehr behalten habe, als wenn ich mir die Handlung nur durchgelesen hätte und keine Illustrationen vorhanden gewesen wären.

Man merkt Eisner sein Engagement, aber auch seine Souveränität auf jeder Seite an. Er muss keine offensichtliche Stellung beziehen; das Aufzeigen der Fakten reicht, um sprachlos zu sein vor solch weltweiter Ignoranz. Interessant ist auch, dass er, selber Jude, nie das jüdische Volk in den Vordergrund stellt, sondern sich auf die Untersuchung der Verbreitung einer Lüge beschränkt.

Am Ende des Buches stellt er sich dann selber als alten Mann dar, der in der heutigen Zeit Informationen über die Verbreitung der Protokolle hinterherjagt. Und an dieser Stelle empfinde ich Das Komplott als etwas belehrend. Vielleicht liegt es daran, dass man mit sehr viel Fakten konfrontiert wird, während es am Anfang eher ruhig zuging. Fast schon zu ruhig - ich hätte lieber etwas weniger über den Fälscher Golowinski erfahren und dafür am Ende mehr Luft gehabt.
Als erzählerischer Stolperstein erscheinen mir die 17 Seiten, auf denen die "Protokolle"-Abschnitte den entsprechenden der Vorlage "Gespräche..." gegenübergestellt werden. Wenn dies nur zur Beweisführung eingebaut wurde, hätten es sicherlich auch vier oder fünf Seiten getan. Technisch gesehen aber ist es natürlich geschickt, den Leser selber eine Meinung bilden zu lassen, indem er die Gelegenheit bekommt, persönlich Vorlage und Kopie vergleichen zu können.

Die deutsche Ausgabe macht einen hochwertigen Eindruck. Hardcover, satinierter Einband, dickes Papier, stimmige Übersetzung und Lettering, Vorwort, Anmerkungen, Literaturverweise und ein kurzes Künstlerporträt tragen allesamt dazu bei.
Das Vorwort von Umberto Eco empfehle ich übrigens erst nach dem Comic zu lesen, da man sonst etwas überfordert ist von den ganzen neuen Namen und geschichtlichen Verknüpfungen.

Das Komplott lege ich jedem ans Herz, der sich neben Comics auch für die reale Welt interessiert. Nicht nur, dass man "Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion" erfährt, die auch heute, 100 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung, nichts von ihrer Brisanz verloren haben, man lernt "so nebenbei" auch einiges über die politischen Umstände Frankreichs und Russlands Ende des 19. Jahrhunderts.


Das Komplott
Will Eisner
Deutsche Verlags-Anstalt
152 Seiten, Hardcover, schwarz-weiß; 19,90 Euro
ISBN: 3421058938
29.11.05 20:43


weihnachten steht vor der tür

HA! ein grund zum aufregen!!!
*freu*

WEIHNACHTEN!
-das fest der geschenke
und der liebe auch, ganz vergessen...

man, jedes jahr geht der geschenke stress von neuem los, arghh, mir reichen schon die geburtstage, um zu verzweifeln und dann noch so nen blödes, von amerikanischen großkonzernen erfundenes fest, welches sich "weihnachten" nennt, man bin ich froh, dass man nicht auch schon an ostern der ganzen verwand- und bekanntschaft wat schenke muss, das wäre ziemlich, auf gut deutsch, zum kotzen.

sachen, die mich an weihnachten nerven:
-wo kommt dieses "weih" her
-warum gibt es DREI tage (24., 25. und 26.12.), an denen einen die verwandschaft nervt?
-weihnachtsmärkte
-"weiße weihnacht", einfach ARSCH kalt

so, diese kritikpunkte werden jetzt abgearbeitet:

-wo kommt dieses "weih" her?
mh... *pfff*....*pups*, oh entschuldigung... tja, *räusper* klingt "geweiht" irgendwie förmlich und "seriös", sowas macht die leute "an", schätz ich mal und große firmen schätzen das wahrscheinlich auch sehr.

-warum gibt es DREI tage (24., 25. und 26.12.), an denen einen die verwandschaft nervt?
dreitage, an denen man jeden tag, ca 3-5personen beschenkt und von drei bis fünf personen beschenkt wird (also bei einer klein famillie).
angenommen, es gäbe "nur" den 24., dann würde man, mit viel glück 9-15 personen an diesem tag beschenken und von neun bis fünfzehn personen beschenkt werde, da aber viele leute viele beschäftigungen haben wird es schwer diese 9-15 personen an einem tag zu versammeln, dh man sieht vllt, bzw höchstwahrscheinlich nur 5-9 personen am 24. die man beschenken kann und die einen beschenken.
wenn es jetzt drei tage gibt, ist die wahrscheinlichkeit, dass man an diesen drei tagen alle 15personen sieht WESENTLICH höher.
was heißt es für,.... zB ein buchgeschäft (buchkober), wenn es einen tag gibt?
genau einnahmen pro person von geschenken für 5-9 personen, angenommen ein geschenk macht zehn euro, das wären dann 50-90€uro zusätzlich an einem tag.
an den anderen zwei tagen keine zusätzlichen einnahemn.
geht man von drei tagen und 9-15personen aus macht das, wieder davon ausgehend ein geschenk kostet 10 euro, 90-150€uro auf drei tage, geteilt durch drei 30-50€uro pro tag ZUSÄTZLICHE einnahmen.
wohlgemerkt PRO PERSON, wenn wir das jetzt für jede der 15 personen ausrechnen, jeder gibt also 15 euro aus, dann wären das 225€uro MEHR EINNAHMEN PRO FAMILLIE an drei tagen, durch drei, macht 75€uro mehr,
DAS lohnt sich, find ich....

-weihnachtsmärkte:
sinnloses in der kält stehen und viel zu viel geld für nahrungsmittel ausgeben, volksmassen, verstopfte messeplätze, schulwegblockade.
kurz gesagt:
ich hasse weihnachtsmärkte

-"weiße weihnacht", einfach ARSCH kalt
joa, was soll ich da nur sagen, "sonnige weihnacht" in der karibik würde mir die alljährlich qual, SEHR erleichtern...

schluss endlich, warum treten an weihnachten auch noch die christen geradezu terroristisch auf den plan?


eine schöne "weiße weihnacht" wünscht ihnen
ihr herr lehmann
28.11.05 22:43


28.11.05 16:03



"designkerzen", argh, ich lach mich schlapp*hihi*
oh man, dass die leute sowas auch noch kaufen, mein GOTT!!!
29.11.05 12:14


Esssucht?

'n abend allerseits.
ich hab huuuuungeeeeeer.

wie immer.

das is das problem, ich esse, esse, esse und esse, aber hunger hab ich am ende trotzdem noch, also innerhalb einer halbenstunde verputz ich, wenn ich gut drauf bin, neun maultaschen und ne pizza, is das noch nomral???
ich glaub ich bin krank.
vor allem, weil ich nicht zunehme *arrggh* meine waage zeigt konstante 65kg auf 186cm an, morgens.
mein stoffwechsel muss irgendwie falsch laufen...
ach, mennsch menno, ich ess jez noch ne portion corn flakes...
21.11.05 20:43


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